|
The Rake's Progress
Igor Strawinsky
|
Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause
„Ich soll ein Leben lang schuften, um andere zu bereichern und dann wie ein abgenagter Knochen weggeworfen zu werden?“ Den jungen Tom Rakewell packt angesichts der Aussicht auf eine Banklehre die Unruhe. Etwas anderes hat er sich von seinem Leben erwartet. Und als schließlich ein Fremder namens Nick Shadow auftaucht und ihm nicht nur eine große Erbschaft, sondern auch eine aufregende Zukunft jenseits aller ländlichen Idylle verspricht, ist er bei seiner geliebten Anne Trulove und ihrem Vater nicht mehr zu halten. „Nach London!“ heißt seine Devise, wo er sich Freiheit, Glück, Erfolg und Geld erhofft. Stattdessen stolpert Tom aber von einem Desaster ins nächste und muss schließlich erkennen, dass er seine Seele an seinen zwielichtigen Begleiter Nick Shadow verkauft hat. Annes Liebe gibt ihm die Kraft, in einem allerletzten Kartenspiel gegen Nick zu gewinnen, doch Tom zahlt seinen Sieg mit dem Verstand.
Durch die im Chicago Art Institute ausgestellte Kupferstichserie „The Rake’s Progress“ des englischen Künstlers William Hogarth aus den Jahren 1732/33 ließ sich Igor Strawinsky (1882–1971) zu einer schwarzen Komödie über eines der beliebtesten Themen der Theaterbühne inspirieren: den Aufstieg und Fall eines „Helden“ verbunden mit einem Teufelspakt. Aus der Kombination märchenhafter Bilder mit überraschenden Theatereffekten und beißender Gesellschaftssatire schuf er eine ebenso eindringliche wie heitere Parabel, deren Doppelbödigkeit sich auch in ihrer Musiksprache äußert. Von Händel über Mozart bis hin zu Musical-Anklängen ist die neoklassische Partitur ein abenteuerlicher Ritt durch die Musikgeschichte und doch viel mehr als ein Pasticcio: ein echter Strawinsky.
Mit der Inszenierung von „The Rake’s Progress“ arbeitet Sabine Hartmannshenn mit ihrem Team zum zweiten Mal an der Deutschen Oper am Rhein, nachdem ihre Deutung von Henzes „Phaedra“ als Höhepunkt des „Henze-Jahres 2010“ gefeiert wurde. Seit ihrer „Lulu“ an der Oper Göteborg, die zur „Produktion des Jahres 2002“ in Schweden gekürt wurde, arbeitet die Regisseurin an vielen internationalen Opernhäusern.
***
Oper in drei Akten
Libretto von W. H. Auden und Chester Kallman
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Wen-Pin Chien
Inszenierung Sabine Hartmannshenn
Bühne Dieter Richter
Kostüme Susana Mendoza
Licht und Video Volker Weinhart
Chorleitung Christoph Kurig
Dramaturgie Anne do Paço
Tom Rakewell Jussi Myllys
Anne Trulove Anke Krabbe
Nick Shadow James Bobby
Baba the Turk Marta Márquez
Mother Goose Nassrin Azarmi
Trulove Günes Gürle
Sellem Florian Simson
Wärter des Irrenhauses Lukasz Konieczny
Nick Shadows Gehilfe Harald Beutelstahl
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Duisburger Philharmoniker
Durch die im Chicago Art Institute ausgestellte Kupferstichserie „The Rake’s Progress“ des englischen Künstlers William Hogarth aus den Jahren 1732/33 ließ sich Igor Strawinsky (1882–1971) zu einer schwarzen Komödie über eines der beliebtesten Themen der Theaterbühne inspirieren: den Aufstieg und Fall eines „Helden“ verbunden mit einem Teufelspakt. Aus der Kombination märchenhafter Bilder mit überraschenden Theatereffekten und beißender Gesellschaftssatire schuf er eine ebenso eindringliche wie heitere Parabel, deren Doppelbödigkeit sich auch in ihrer Musiksprache äußert. Von Händel über Mozart bis hin zu Musical-Anklängen ist die neoklassische Partitur ein abenteuerlicher Ritt durch die Musikgeschichte und doch viel mehr als ein Pasticcio: ein echter Strawinsky.
Mit der Inszenierung von „The Rake’s Progress“ arbeitet Sabine Hartmannshenn mit ihrem Team zum zweiten Mal an der Deutschen Oper am Rhein, nachdem ihre Deutung von Henzes „Phaedra“ als Höhepunkt des „Henze-Jahres 2010“ gefeiert wurde. Seit ihrer „Lulu“ an der Oper Göteborg, die zur „Produktion des Jahres 2002“ in Schweden gekürt wurde, arbeitet die Regisseurin an vielen internationalen Opernhäusern.
***
Oper in drei Akten
Libretto von W. H. Auden und Chester Kallman
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Wen-Pin Chien
Inszenierung Sabine Hartmannshenn
Bühne Dieter Richter
Kostüme Susana Mendoza
Licht und Video Volker Weinhart
Chorleitung Christoph Kurig
Dramaturgie Anne do Paço
Tom Rakewell Jussi Myllys
Anne Trulove Anke Krabbe
Nick Shadow James Bobby
Baba the Turk Marta Márquez
Mother Goose Nassrin Azarmi
Trulove Günes Gürle
Sellem Florian Simson
Wärter des Irrenhauses Lukasz Konieczny
Nick Shadows Gehilfe Harald Beutelstahl
Chor Chor der Deutschen Oper am Rhein
Orchester Duisburger Philharmoniker



















