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Symphonics in the Foyer
About Ballett am Rhein – b.16 : Chamber music by Franz Schubert and songs by Hugo Wolf
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So wie seine „Unvollendete“ Sinfonie, die in einer Choreographie Martin Schläpfers im Ballettabend b.16 zu erleben ist, blieb auch Franz Schuberts Klaviersonate C-Dur D 840 Fragment – musste vermutlich Fragment bleiben, denn die Räume, in die Schubert sich mit dieser Komposition im Frühjahr 1825 hineinwagte, waren bisher in der Klaviermusik noch nie betreten worden. Der orchestral angelegte Klaviersatz nimmt ungeahnte sinfonische Dimensionen an, Farben und Schattierungen eines Orchesterklangs sind auf das Klavier übertragen, satztechnische Regeln werden zugunsten individueller Prinzipien überschritten, harmonische Kühnheiten führen bis an die Grenzen der Tonalität. Immer wieder gerät die Musik jedoch auch ins Stocken, komponiert sich Schubert in eine Welt hinein, aus der er den Ausweg nicht mehr findet, so dass seine Musik schließlich im Fragmentarischen verlöscht. – Ein singuläres Werk, das Stephen Harrison zur Aufführung bringen wird, ergänzt durch Schuberts 1827 entstandenes Klaviertrio D 898, das von so ganz anderem Charakter ist: „Ein Blick auf das Trio B-Dur und das erbärmliche Menschentreiben flieht zurück, und die Welt glänzt wieder frisch“, sagte Robert Schumann über dieses heitere Werk, das die Wiener Walzerseligkeit ebenso kennt wie eine entrückte Schönheit.
Hugo Wolfs 1888 entstandene vier „Mignon-Lieder“ auf Texte aus Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ erklingen im Ballettabend b.16 in einer ungewöhnlichen Version: Für sein eindringliches Stück „Without Words“ verzichtete Hans van Manen auf die Gesangsstimme und verwendete nur den Klavierpart – eine in die höchsten Verfeinerungen getriebene „Nervenmusik“, von unstetem, fast expressionistischem Ausdruck. Die Symphoniker im Foyer-Matinee bietet als Ergänzung dagegen Wolfs vollständige Version, interpretiert von Sopranistin Heidi Elisabeth Meier.
Franz Schubert: Sonate C-Dur D 840 für Klavier
Hugo Wolf: Vier „Mignon-Lieder“ auf Gedichte aus Goethes „Wilhelm Meister“
Franz Schubert: Trio B-Dur D 898 für Violine, Violoncello und Klavier
Sopran Heidi Elisabeth Meier
Violine Martin Schäfer
Violoncello Gilad Kaplansky
Klavier Ville Enckelmann, Stephen Harrison
Hugo Wolfs 1888 entstandene vier „Mignon-Lieder“ auf Texte aus Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ erklingen im Ballettabend b.16 in einer ungewöhnlichen Version: Für sein eindringliches Stück „Without Words“ verzichtete Hans van Manen auf die Gesangsstimme und verwendete nur den Klavierpart – eine in die höchsten Verfeinerungen getriebene „Nervenmusik“, von unstetem, fast expressionistischem Ausdruck. Die Symphoniker im Foyer-Matinee bietet als Ergänzung dagegen Wolfs vollständige Version, interpretiert von Sopranistin Heidi Elisabeth Meier.
Franz Schubert: Sonate C-Dur D 840 für Klavier
Hugo Wolf: Vier „Mignon-Lieder“ auf Gedichte aus Goethes „Wilhelm Meister“
Franz Schubert: Trio B-Dur D 898 für Violine, Violoncello und Klavier
Sopran Heidi Elisabeth Meier
Violine Martin Schäfer
Violoncello Gilad Kaplansky
Klavier Ville Enckelmann, Stephen Harrison


