Andrej Dunaev (Lenski), Geneviève King (Olga), Laimonas Pautienius (Eugen Onegin), Nataliya Kovalova (Tatjana) | (c) Hans Jörg Michel
Eugen Onegin
Peter I. Tschaikowsky
Wiederaufnahme
Dauer: 2 3/4 Stunden, eine Pause

 
Dauer: 2 3/4 Stunden, eine Pause
Tatjana, die verträumte Tochter der Gutsbesitzerin Larina, wird von Lenski, dem Verehrer ihrer Schwester Olga, dem St. Petersburger Adeligen Eugen Onegin vorgestellt. Sie verliebt sich in den Lebemann und gesteht ihm ihre Gefühle in einem Brief. Doch dieser weist sie kühl zurück: Liebe sei nur die Phantasie eines Mädchenherzens, er sei wegen seines Lebenswandels nicht zur Ehe geschaffen. Auf Tatjanas Namenstagsfeier tanzt Onegin mit Olga, um dem Gerede über sich und Tatjana ein Ende zu machen. Der eifersüchtige Lenski fordert ihn daraufhin zum Duell und wird von Onegin erschossen. Vom Ausgang des Duells tief betroffen, verlässt Onegin sein Landgut. Als er Jahre später nach St. Petersburg zurückkehrt, ist Tatjana mit dem Fürsten Gremin verheiratet. Als Onegin ihr auf einem Ball im Haus des Fürsten begegnet, wird ihm bewusst, dass er sie schon immer liebte. Auch Tatjana hat noch Gefühle für ihn, sieht jedoch, dass die Zeit für beide vorüber ist und bleibt ihrem Gatten treu.

Auf der Suche nach einem neuen Opernstoff hielt Tschaikowsky 1877 Ausschau „nach einem intimen, aber kraftvollen Drama, das aufgebaut ist aus dem Konflikt von Umständen, den ich selbst erfahren und gesehen habe.“ Er fand die Menschen und Probleme seiner Umgebung in Puschkins Gedicht widergespiegelt und skizzierte sogleich ein Szenarium. Das zunächst „für einen sparsamen Etat und eine kleine Bühne“ gedachte Werk wurde schließlich am 29. März 1879 im Moskauer MalyTheater uraufgeführt, doch erst bei der St. Petersburger Erstaufführung fünf Jahre später wurde es zu jenem Erfolg, der „Eugen Onegin“ bis heute zu Tschaikowskys meistgespielter Oper macht.
 
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Peter I. Tschaikowsky
(1840 - 1893)

EUGEN ONEGIN
Lyrische Szenen in drei Aufzügen
Libretto von Konstantin S. Schilowsky
 
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 

Dirigent Andriy Yurkevych
Inszenierung Gian-Carlo del Monaco
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Birgit Wentsch
Licht Volker Weinhart
Chor Gerhard Michalski / Christoph Kurig
 
Larina Nassrin Azarmi
Tatjana Nataliya Kovalova
Olga Geneviève King
Filipjewna Cornelia Berger
Eugen Onegin Laimonas Pautienius
Lenski Andrej Dunaev
Gremin Hans-Peter König / Sami Luttinen
Saretzki / Hauptmann Rolf Broman
Triquet Markus Müller
 
Orchester  Düsseldorfer Symphoniker
 

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